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Verzauberte Maus |
Meine Mäuse- Familie ist letzten Montag verreist, um über den Feiertag bei irgendwelchen fernen Verwandten in den Mai zu tanzen.
Hier war es also wieder einmal ungewöhnlich still, was ich immer gleich zum Arbeiten nutze.
Als ich hier so saß, um meine Fotos zu sortieren, um diese dann endlich mal in ein Album zu kleben, fielen mir die Bilder einer Theater- Aufführung in die Hände, die wir letzten Sommer besucht haben.
Meine Mäuse wollten damals unbedingt den gestiefelten Kater sehen , und ich habe einige Fotos zur Erinnerung gemacht.
Wenn wir sie uns ansehen, muss ich immer die Geschichte dazu erzählen, weil die Mäuse- Kinder große Fans des Katers sind, der hier ja auf der Seite der Guten steht.
Der jüngste der drei Müller Söhne bekommt nach dem Tod des Vaters lediglich einen Kater, was ihn zunächst etwas betrübt.
Dieser jedoch verlangt von ihm ein paar rote Stiefel, was dann letztendlich Glück bringen wird.
Der Müller Sohn lässt sich darauf ein, und so wandelt sich der Kater in eine stattliche Erscheinung.
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Der gestiefelte Kater... |
So hört er zum Beispiel von der Klage des Königs und der Prinzessin, dass diese so gerne einmal wieder Rebhühner essen würden.
Im wahrsten Sinne des Wortes stiefelt er mit einem Sack los,
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...auf Rebhuhn Fang... |
Dabei behauptet er, dass die Hühner ein Geschenk des Grafen seien.
Auch bringt er den Müller Sohn dazu, in einem See zu baden, welcher auf dem Weg liegt, den der König und seine Tochter gerade in einer Kutsche bereisen.
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...und vor besagtem See |
Der König und seine Tochter gehen davon aus, es mit dem bisher unbekannten Grafen zu tun zu haben und denken, dass sie nun alle zusammen auf dem Weg zu dessen Schloss seien.
In der Zwischenzeit, eilt der Kater voraus und fragt unterwegs die Menschen, wem das Land gehört, auf dem er unterwegs ist. Immer erfährt er das Selbe- das Land gehöre dem bösen Zauberer.
Am Ende kommt er in dessen Schloss und bringt den Zauberer dazu, sich in eine Maus zu verwandeln.
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Der böse Zauberer wird ausgetrickst |
Diese frisst er dann, befreit so die Menschen vom tyrannischen Herrscher und verschafft gleichzeitig dem Müller Sohn ein stattliches Anwesen, was natürlich zu einem Happy- End und der Heirat von seinem Herrn und der Prinzessin führt.
An der Stelle, wo der Zauberer gefressen wird, jubeln die Mäuse- Kinder immer um die Wette, da sie sich alle insgeheim vor solch einem bösen Zauberer fürchten.
Somit tut es ihnen gar nicht leid, dass in diesem Moment eigentlich einer ihrer Artgenossen verspeist wird.
Danach eilen sie oft in den Garten und spielen das Märchen nach, wobei die Geschichte immer wieder etwas anders verläuft, aber Hauptsache sie haben ihren Spaß!
Und den wünsche ich Euch auch, damit Ihr auch diese Woche wieder glücklich verbringen könnt.
Für heute verabschiede ich mich wieder und wünsche Euch alles Gute.
Liebe Grüße
Eure Elfe ♥