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Ich bin eine waschechte Stadtelfe, die auf nicht planbaren Wegen zur Herstellung von Blumenkinder und anderen Wesen für den Jahreszeitentisch gekommen ist. Im Laufe der Zeit möchte ich Euch gerne meine Arbeit selbst und die daraus entstanden Geschöpfe und Märchen vorstellen. Auf der rechten Seite befindet sich eine Galerie, dort könnt Ihr Euch verschiedene Fotos anschauen. Meine WEBSEITE heißt susannelfes-blumenkinder.de. Dort lassen sich ebenfalls Fotos finden und dort können individuelle Bestellungen abgegeben werden. Die unterschiedlichsten Jahreszeitenpüppchen könnt Ihr auch in meinem DaWanda- Shop direkt kaufen. Ich wünsche Euch nun viel Freude mit meinen Arbeiten. ♥

Sonntag, 24. Juni 2018

So langsam nimmt meine Decke...


...Gestalt an:


Grannys über Grannys


Wer meinen Blog regelmäßig besucht der weiß, dass meine Vorhaben immer wieder umgeworfen oder verzögert werden, weil unser Alltag ständig neue Herausforderungen bereit hält.
Doch wenn ich wirklich etwas will, dann stemme ich mich gegen alle Widerstände und wenn es Jahre dauert. ☺

So ist das auch mit meiner lang geplanten Decke aus Grannys- endlich ist nach über einem Jahr ein Ende in Sicht.
Häkelprofis schaffen so ein Projekt wahrscheinlich innerhalb weniger Wochen, aber mir fehlt leider einfach die Zeit und manchmal auch das Können Projekte außerhalb meiner Arbeit an den Püppis schnell zu verwirklichen.
Am Abend bin ich meist zu müde, um zu häkeln, zu malen oder sonst etwas zu bewerkstelligen, was mit Kreativität zu tun hat.
Doch sobald Zeit und Kraft da sind, mache ich weiter, bis es geschafft ist.

Das Foto zeigt, wie meine Decke am Schluss ungefähr aussehen wird.
Zwar habe ich die Grannys noch nicht geblockt und auch nicht ordentlich ausgelegt, und außerdem fehlen noch 48 weiße Grannys, die den Rahmen bilden werden, aber das Ergebnis ist greifbar nahe.

Ich arbeite mit Catania von Schachenmayr.
Zuerst habe ich mir 56 Farben ausgelegt und daraus jeweils zwei Grannys- gemischt mit weiß- nach einem traditionellen Quadrat gehäkelt.
Dabei habe ich beim zweiten Granny die Reihenfolge beider Farben vertauscht.

Das traditionelle Quadrat kenne ich so:

4 Luftmaschen werden mit einer Kettmasche zu einem Ring gehäkelt.

In Reihe 1 werden 4 Luftmaschen, 3 einfache Stäbchen, 2 Luftmaschen, drei einfache Stäbchen, 2 Luftmaschen, drei einfache Stäbchen, zwei Luftmaschen und zwei einfache Stäbchen in dem entstandenen Ring gehäkelt und wieder mit einer Kettmasche verbunden.

In Reihe zwei wird wieder mit 4 Luftmaschen und drei einfachen Stäbchen begonnen, dann kommt eine Luftmasche, dann wieder 3 Stäbchen+ 2 Luftmaschen+ 3 Stäbchen, dann eine Luftmasche, dann  3 Stäbchen+ 2 Luftmaschen+ 3 Stäbchen und so weiter, bis man zum Ende kommt. Dort sind es wieder nur zwei Stäbchen, die mit einer Kettmasche mit den ersten 4 Luftmaschen verbunden werden.
Dafür nutzt man immer die Lücke der Luftmaschen aus der vorherigen Reihe.

Das geht dann von Runde zu Runde immer so weiter, bis man die gewünschte Größe des Grannys erreicht hat.

Ich habe mich für 8 Runden entschieden, mit den weißen Grannys verfahre ich natürlich ebenso.

Wenn alle Grannys fertig sind, kann man sie blocken:
Sie werden also auf die selbe Größe gezogen, und zur Not mit Stecknadeln auf einem passenden Untergrund befestigt.
Dann besprüht man die Quadrate mit kaltem Wasser, was dazu führen soll, dass die fertige Arbeit in Form bleibt.

Zum Schluss häkle ich die Grannys mit festen Maschen zusammen, weil ich möchte, dass meine Decke Struktur bekommt und nicht ganz flach ist.

Dazu lege ich die Grannys links auf links, beginne an den Ecken mit einer Verbindung durch eine Kettmasche, und nutze die selbe Lücke noch einmal für eine feste Masche, dann geht es immer mit festen Maschen zwischen den Stäbchen weiter und wieder unter die nächste Luftmasche.
Das endet mit einer festen Masche und einer Kettmasche in der zweiten Ecke.

Für das Zusammenhäkeln nehme ich die Farbe creme.
Wenn es geschafft ist, umrunde ich die ganze Decke noch einmal komplett mit festen Maschen, wobei ich das genauso mache, wie beim Zusammenhäkeln.
Nur in die vier Ecken müssen wahrscheinlich zwei oder eher drei feste Maschen, damit die Decke in Form bleibt.

Hoffentlich konnte ich das verständlich erklären, denn ich bin wie gesagt kein Profi.
Ich habe mir das häkeln selbst beigebracht und arbeite ohnehin lieber nach Bildschrift.
Wenn ich nur eine Anleitung in Textform habe, muss ich mir diese aufmalen, damit ich sie verstehe und auch nicht durcheinander komme.

Aber für die erste Decke bin ich sehr zufrieden, auch wenn ich leider noch keine Kontinuität habe, was die Festigkeit der Maschen betrifft.
Aber das kann ja durch das Blocken hoffentlich ausgeglichen werden.

Das war es für heute und mit diesem Post möchte ich Euch motivieren immer weiter an Euren Vorhaben zu arbeiten, auch wenn es schwer wird, die Zeit fehlt oder Ihr an Eurem Können zweifelt.
Denn das Gefühl, welches einen am Schluss erfüllt, wenn man es endlich geschafft hat- auch wenn man zwischendurch am liebsten Alles in die Tonne geworfen hätte- das ist so wunderbar, es erfüllt einen mit Glück und macht Mut und Lust wieder etwas Neues auszuprobieren.
Und für mich ist das die Belohnung und der Ausgleich für die ganze Arbeit die der Alltag so mit sich bringt oder für die Sorgen und den Kummer, den jeder von uns mal hat.

In diesem Sinne einen wunderschönen und beglückenden Sonntag für Euch.

Bis zum nächsten Mal,
mit lieben Grüßen
Eure Elfe ♥