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Ich bin eine waschechte Stadtelfe, die auf unplanbaren Wegen zur Herstellung von Püppchen für den Jahreszeitentisch gekommen ist. Im Laufe der Zeit möchte ich Euch gerne meine Arbeit selbst und die daraus entstanden Püppchen vorstellen. Hinter den einzelnen Seiten warten ganz viele Püppchen auf Euch. Bis auf wenige Ausnahmen kann Alles nachbestellt werden. Besuchen könnt Ihr mich zusätzlich bei dawanda.com. Dort befinden sich alle Püppchen, die aktuell genäht und bereit zur Abreise sind. Ich wünsche Euch nun viel Freude mit meinen Arbeiten ♥

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Montag, 28. März 2011

Mut für Zwischendurch♥



Hallo Ihr Lieben,

Der Alltag mit seinen ganzen Terminen und Pflichten hat mich voll im Griff.

Mittlerweile ist mir klar, warum immer alle Großen dieser Welt davon reden, dass man nur im Hier und Jetzt glücklich wird. Denn man wird ja nie fertig, es werden immer neue Hürden auftauchen, nie hat man mal wirklich alles erledigt, und diese Erkenntnis erfordert Kraft und manchmal auch sehr viel Mut.

Zur kleinen Aufmunterung grüßt Euch heute ein Rosenkind mit seiner kleinen Geschichte:

Es war einmal eine kleine Elfe, die keine Flügel hatte. Niemand wusste woher sie kam und welche Aufgabe sie hatte. Die anderen Elfen waren richtig gemein zu ihr und sagten, dass sie nicht dazu gehöre, denn ohne Flügel sei sie gar keine richtige Elfe. Außerdem sei ihr Kleid auch nicht so prächtig wie das ihrige, sie solle sich einfach fortscheren und sich eine andere Blumenwiese suchen.
Darüber war die kleine Elfe sehr traurig und machte sich auf den Weg in die weite Welt.
Nach vielen Tagen traf sie ein liebes Mütterchen. Die Sonne stand schon hoch am Himmel, das Elfchen war ganz müde vom Wandern und auch sehr durstig. Das Mütterchen gab ihr zu trinken und tröstete die Kleine. Sie sagte ihr, dass jeder seine Aufgabe in der Welt hat und wenn man mit ganzem Herzen nach seiner Bestimmung sucht, kann man wahrhaft glücklich werden.
Das Elfchen zog nun beherzt weiter und hielt Ausschau auf ihrer Reise. Plötzlich fand sie neben sich im Gras eine kleine Menge verschrumpelter Samen. Diese sammelte sie ein und machte sich auf den Weg zurück zu ihrer Blumenwiese. Sie dachte sich, wenn sie sich nun um die Samen kümmern würde, dann hätte sie ja eine wertvolle Aufgabe, und dann würden die anderen Elfen sie schon akzeptieren müssen.
Aber diese lachten sie nur aus und sagten, dass aus so hässlichen kleinen Samen niemals etwas wachsen könne. Weil die kleine Elfe aber so hartnäckig blieb, durfte sie bleiben.
Sie gaben ihr ein kleines Fleckchen Wiese ganz am Rande ihres Areals, dort solle sie bleiben und niemanden mehr belästigen.
Von nun an kümmerte sie sich jeden Tag um ihr kleines Stückchen Land. Sie hegte und pflegte, goss und sang und saß viele Stunden an ihrem Platz und wünschte sich, dass etwas Schönes aus der Erde kommen würde. Sie dachte gar nicht mehr an die anderen Elfen, ihr war nur noch wichtig, was aus ihrem Stückchen Arbeit werden würde.
Als ein knappes Jahr vergangen und der Winter vorbei war und die Sonne wieder hell erstrahlte, kam die kleine Elfe eines Morgens zu ihrem Platz und traf auf alle anderen Elfen. Diese schwirrten aufgeregt durch die Gegend und redeten alle so wild durcheinander, dass die kleine Elfe zuerst überhaupt nichts verstand. Dann teilte sich die Menge und sie sah die wunderschönste Rose, die jemals gewachsen war. Sie war riesig und prächtig und duftete so wunderbar, dass man einfach nur glücklich wurde, sobald man in ihre Nähe kam.
Von diesem Tag an gehörte die flügellose Elfe endlich mit dazu. Die anderen Elfen schämten sich sehr wegen ihres Verhaltens und waren von nun an besonders nett zu der Kleinen. Und die Rose wurde von Jahr zu Jahr immer schöner, weil sie nie vergessen hat, dass sich jemand nicht um anfängliche Äußerlichkeiten geschert und trotzdem all seine Liebe gegeben hat.


Ganz liebe Elfengrüße und viel Kraft und Mut für Euren Alltag sendet Euch Eure Susanne♥